Skip to content

Beam ​

Eine App, um Sammlungen per Web-Link zu teilen – direkt von Ihrem Gerät und ohne Upload in die Cloud.

Beam-Übersicht ​

Die Hauptansicht der Beam-App zeigt alle verfügbaren Sammlungen mit ihrem jeweiligen Online-Status.

Beam-Übersicht
  1. Geteilte Sammlungen — zeigt alle Sammlungen als Baumstruktur. Wenn eine Sammlung geteilt ist, erscheint ein grüner Punkt vor dem Sammlungsnamen.
  2. Beam-Einstellungen — zum Konfigurieren einer geteilten Sammlung. Sobald die Sammlung online geschaltet ist, werden Informationen zum Teilen angezeigt, nämlich der gesamte Link zum Kopieren per Klick, ein QR-Code zum Abfotografieren, der Beam-Code für die manuelle Eingabe sowie Buttons zum Kopieren oder Versenden einer Einladung.
  3. Datei-Liste — zeigt alle Dateien der ausgewählten Sammlung. Das ist sehr nützlich, um vor dem Teilen zu prüfen, was geteilt wird.

Beam-Einstellungen ​

Beam-Einstellungen
  • Netzwerktyp — legt fest, über welche Netzwerke sich andere mit Ihrem Beam verbinden können, z.B. nur im lokalen Netzwerk oder auch über das Internet.
  • Passwortschutz — schützt den Link mit einem Passwort, das Empfänger vor dem Zugriff eingeben müssen.
  • Uploads erlauben — erlaubt Empfängern, selbst Dateien in die geteilte Sammlung hochzuladen.
  • Suche erlauben — erlaubt Empfängern, die geteilte Sammlung über die Volltextsuche zu durchsuchen.
  • Max. gleichzeitige Verbindungen — begrenzt, wie viele Personen gleichzeitig über den Link verbunden sein können.

Audio/Video Streaming ​

Audio- und Videodateien aus einer geteilten Sammlung lassen sich direkt im Browser abspielen, ohne dass Empfänger sie vorher vollständig herunterladen müssen — die Wiedergabe startet, während der Rest der Datei im Hintergrund nachgeladen wird.

Das funktioniert auch bei großen Videodateien zuverlässig: Wer in der Zeitleiste an eine beliebige Stelle springt, muss nicht auf den vollständigen Download warten, sondern bekommt die gewünschte Stelle direkt gestreamt.

Gruppen-Chat ​

Jede über Beam geteilte Sammlung bringt einen eigenen Chat mit. Alle, die über den Link verbunden sind, können sich dort austauschen — praktisch, um z.B. direkt über die geteilten Inhalte zu sprechen, ohne zwischen memo und einem separaten Messenger wechseln zu müssen.

Verbindungssicherheit ​

Beam nutzt für die Datenübertragung WebRTC, eine offene, standardisierte Technologie für Echtzeit-Kommunikation im Browser. Sie wird bereits von allen gängigen Browsern unterstützt und muss daher auf Empfängerseite nicht extra installiert werden.

Transport-Verschlüsselung ​

WebRTC verschlüsselt Verbindungen grundsätzlich auf Transportebene (DTLS/SRTP). Das bedeutet, dass die übertragenen Daten zwischen Ihrem Gerät und der Person, die den Link öffnet, durchgehend verschlüsselt sind und auf dem Übertragungsweg nicht im Klartext mitgelesen werden können.

Signaling (Vermittlung) ​

Bevor zwei Geräte eine direkte Verbindung aufbauen können, müssen sie sich zunächst gegenseitig finden und ihre Verbindungsdaten austauschen (z.B. Netzwerkadressen und Verbindungsparameter). Diesen Vorgang nennt man Signaling. Da zu diesem Zeitpunkt noch keine direkte Verbindung besteht, übernimmt dafür ein Vermittlungsserver kurzfristig den Austausch dieser Informationen.

Der Vermittlungsserver sieht dabei nur die für den Verbindungsaufbau notwendigen Metadaten — nicht aber die später übertragenen Inhalte selbst, die ausschließlich direkt zwischen den beiden Geräten fließen.

Die sichtbaren IP-Adressen gelten dabei immer nur für die Dauer einer einzelnen Sitzung: Bei jeder neuen Verbindung wird der Vermittlungsprozess erneut durchlaufen, es gibt keine dauerhaft gespeicherte oder wiederverwendete Adresszuordnung.

TURN-Relay-Fallback ​

Nicht jede direkte Verbindung lässt sich aufbauen — restriktive Firewalls oder NAT-Konfigurationen können das verhindern. Für diesen Fall bietet Beam standardmäßig einen TURN-Relay als Fallback an: Dabei handelt es sich um einen coturn-Server mit nutzer- und traffic-basierter Quota.

Kommt der TURN-Fallback zum Einsatz, läuft die Datenübertragung nicht mehr direkt zwischen den beiden Geräten, sondern über diesen Relay-Server. Die Transportverschlüsselung über DTLS/SRTP bleibt davon unberührt — die Inhalte sind also weiterhin verschlüsselt, auch wenn sie in diesem Fall über einen zusätzlichen Vermittlungspunkt laufen.

In der Beam-Webanwendung kann jederzeit eingesehen werden, wie die aktuelle Verbindung zustande kommt: bei Verbindungs-Status zeigt das Feld "Verbindungsart" an, ob die Verbindung direkt besteht oder über einen Relais-Server läuft (siehe Abbildung).

Verbindungs-Status-Dropdown mit Verbindungsart Direkt oder Relay

FAQ ​

Ist die Verbindung bei Beam verschlüsselt?

Ja. Beam nutzt WebRTC, das Verbindungen auf Transportebene per DTLS/SRTP verschlüsselt. Die übertragenen Daten sind damit durchgehend verschlüsselt und können auf dem Übertragungsweg nicht im Klartext mitgelesen werden.

Wenn die Verbindung direkt ist, wozu wird dann ein Vermittlungsserver benötigt?

Zwei Geräte müssen sich zunächst gegenseitig finden und ihre Verbindungsdaten austauschen, bevor eine direkte Verbindung überhaupt zustande kommen kann — diesen Vorgang nennt man Signaling. Da zu diesem Zeitpunkt noch keine direkte Verbindung besteht, übernimmt ein Vermittlungsserver kurzfristig den Austausch dieser Informationen, bevor die eigentliche Datenübertragung direkt zwischen den beiden Geräten läuft.

Kann der Vermittlungsserver meine geteilten Inhalte sehen?

Nein. Der Vermittlungsserver (Signaling) sieht nur die für den Verbindungsaufbau notwendigen Metadaten, z.B. Netzwerkadressen und Verbindungsparameter — nicht die Inhalte selbst. Diese fließen im Regelfall direkt zwischen den beiden Geräten. Nur wenn eine direkte Verbindung nicht möglich ist, läuft die Übertragung stattdessen über den TURN-Relay-Fallback; die Inhalte bleiben dabei aber weiterhin transportverschlüsselt.

Was passiert, wenn keine direkte Verbindung zustande kommt?

Beam nutzt in diesem Fall standardmäßig einen TURN-Relay-Server als Fallback (einen coturn-Server mit nutzer- und traffic-basierter Quota). Die Datenübertragung läuft dann über diesen Relay, bleibt aber weiterhin über DTLS/SRTP transportverschlüsselt.

Werden IP-Adressen von Beam dauerhaft gespeichert?

Nein. Sichtbare IP-Adressen gelten immer nur für die Dauer einer einzelnen Sitzung. Bei jeder neuen Verbindung wird der Vermittlungsprozess erneut durchlaufen — es gibt keine dauerhaft gespeicherte oder wiederverwendete Adresszuordnung.

Wie kann ich sehen, ob meine Verbindung direkt oder über einen Relay-Server läuft?

In der Beam-Webanwendung lässt sich das jederzeit einsehen: Beim Verbindungs-Status zeigt das Feld "Verbindungsart" an, ob die Verbindung direkt besteht oder über einen Relais-Server läuft.

Ist Beam wie BitTorrent oder andere P2P-Filesharing-Tools?

Nein. Beam baut eine direkte 1:1-Verbindung zwischen deiner memo-Instanz und der Person auf, die den Link öffnet — es gibt keinen Tracker, kein DHT und keinen öffentlichen Schwarm. Anders als bei BitTorrent werden deine Dateien nicht über ein Netzwerk aus Fremden verteilt; nur die Person, der du den Link schickst, verbindet sich direkt mit dir.